KI Zusammenfassung

Warum Hausmittel die bessere Wahl sind
Backofenreiniger aus der Drogerie enthalten meist starke Chemikalien wie Natronlauge oder Ammoniak. Diese lösen zwar eingebranntes Fett, sind aber oft reizend für Haut, Atemwege und Umwelt.
Hausmittel dagegen sind sanft, günstig und effektiv. Natron, Essig oder Zitronensäure haben eine hohe Reinigungskraft, ohne dass du dabei giftige Dämpfe einatmest.
Vorteile von Hausmitteln:
- umweltfreundlich und biologisch abbaubar
- günstig und leicht verfügbar
- schonend für die Backofenbeschichtung
- unbedenklich für die Gesundheit

Die besten Hausmittel zum Backofen reinigen
Hier kommen die Klassiker, die sich über Jahrzehnte bewährt haben – und die du wahrscheinlich schon in deiner Küche hast.
Backofen mit Natron reinigen
Natron (auch bekannt als Speisesoda oder Backsoda) ist ein echter Alleskönner im Haushalt. Es wirkt fettlösend und neutralisiert Gerüche.
So geht’s:
- Vermische 2–3 Esslöffel Natron mit etwas Wasser zu einer dicken Paste.
- Trage die Paste auf die verschmutzten Stellen im Ofen auf (Türen, Wände, Boden).
- Lass sie über Nacht einwirken.
- Wische am nächsten Tag mit einem feuchten Lappen nach – schon glänzt der Ofen wieder!
Tipp: Für stärkere Verschmutzungen kannst du ein paar Tropfen Essig dazumischen. Es entsteht ein sprudelnder Effekt, der eingebrannte Rückstände besser löst.
Backofen reinigen mit Essig
Essig ist ein natürliches Entfettungsmittel. Seine Säure hilft, Verkrustungen zu lösen und Kalkrückstände zu beseitigen.
Anwendung:
- Fülle eine feuerfeste Schale mit einer Mischung aus Wasser und Essig (1:1).
- Stelle sie in den Ofen und erhitze ihn auf etwa 100 Grad für 30 Minuten.
- Danach kannst du die gelockerten Rückstände mit einem feuchten Tuch einfach abwischen.
Dieser Dampf reinigt nicht nur die Wände, sondern neutralisiert auch Gerüche – perfekt nach intensiven Ofengerichten.
Zitronensaft gegen hartnäckige Verkrustungen
Zitronensäure wirkt ähnlich wie Essig, hat aber den Vorteil, dass sie einen angenehmen Duft hinterlässt.
So funktioniert’s:
- Den Saft von 1–2 Zitronen mit etwas Wasser mischen.
- In eine ofenfeste Schale geben und bei 120 Grad etwa 30 Minuten erhitzen.
- Danach mit einem feuchten Schwamm auswischen.
Der Zitronendampf löst Fettrückstände und wirkt zusätzlich antibakteriell.
Backofen reinigen mit Backpulver
Backpulver enthält Natron und ist daher ein praktisches Ersatzmittel, wenn du kein reines Natron im Haus hast.
Anwendung:
- 3 Beutel Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste mischen.
- Gleichmäßig auf die verschmutzten Flächen auftragen.
- 1–2 Stunden einwirken lassen und anschließend mit einem feuchten Lappen abwischen.
Besonders effektiv ist die Methode bei leichten bis mittleren Verschmutzungen.
Salz als schnelles Hilfsmittel
Ein uralter Trick, der funktioniert: Salz hilft, Fett und Verkrustungen im Ofen zu lösen.
So geht’s:
- Eine dünne Schicht Salz auf die verschmutzten Stellen im Backofen streuen.
- Ofen auf 200 Grad stellen und etwa 15 Minuten erhitzen.
- Sobald das Salz leicht bräunlich wird, den Ofen abkühlen lassen und das Salz mit einem feuchten Tuch auswischen.
Ideal, wenn beim Backen etwas übergelaufen ist!

Glas und Backblech reinigen
Nicht nur der Innenraum, auch Backbleche und Ofenglas setzen schnell Fett an. Hier helfen dieselben Hausmittel:
- Backblech: Mit Natronpaste einstreichen, 30 Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser abspülen.
- Ofenglas: Eine Mischung aus Zitronensaft und Natron auftragen, kurz einwirken lassen, dann mit einem Mikrofasertuch abreiben.
Tipp: Hartnäckige Verkrustungen auf Glas kannst du auch mit einem Ceranfeldschaber vorsichtig entfernen – aber immer behutsam, um Kratzer zu vermeiden. Mehr Tipps zum Thema Scheibe, Ofenwände und Grillrost reinigen, findest du im Artikel „Backofen reinigen“.
Alternative: Backofen mit Pyrolyse reinigen
Viele moderne Backöfen verfügen über eine Pyrolyse-Funktion – eine Selbstreinigung, die bei extrem hohen Temperaturen (bis zu 500 °C) alle Speisereste zu Asche verbrennt.
So funktioniert Pyrolyse:
-
Der Ofen erhitzt sich über 2 bis 3 Stunden stark.
-
Eingebrannte Rückstände und Fette werden vollständig verbrannt.
-
Nach dem Abkühlen wischst du die verbleibende Asche einfach mit einem feuchten Tuch aus.
Vorteile:
-
sehr gründliche Reinigung ohne Schrubben
-
keine Chemikalien nötig
-
ideal bei stark verschmutzten Öfen
Nachteile:
-
hoher Stromverbrauch (ca. 3–5 kWh pro Reinigung)
-
sehr hohe Temperaturen – der Raum sollte gut gelüftet werden
-
nicht alle Materialien (z. B. Teleskopschienen) sind pyrolysetauglich
Tipp: Wenn dein Backofen eine Pyrolyse-Funktion hat, kannst du sie gelegentlich mit Hausmitteln kombinieren.
Etwa einmal im Monat leicht mit Natron oder Essig auswischen – das reduziert Fettansammlungen, und du musst die energieintensive Pyrolyse seltener starten.
Backofen reinigen ohne Schrubben – Dampfreinigung mit Hausmitteln
Wenn du keine Lust auf Schrubben hast, kannst du deinen Ofen auch mit Dampf reinigen – ganz natürlich.
So funktioniert die Dampf-Methode:
- Eine ofenfeste Schale mit heißem Wasser und 2–3 Esslöffeln Natron oder Essig füllen.
- Im vorgeheizten Ofen (100–120 Grad) etwa 30–45 Minuten stehen lassen.
- Danach die gelösten Reste einfach mit einem feuchten Lappen abwischen.
Der heiße Dampf löst Fette und Schmutz ganz ohne Kraftaufwand – ideal für die wöchentliche Pflege.
Wie oft sollte man den Backofen reinigen?
Je nach Nutzung empfiehlt sich eine gründliche Reinigung alle vier bis sechs Wochen.
Tipp: Wenn du regelmäßig mit Backpapier arbeitest und nach jedem Gebrauch kurz auswischst, bleibt der Ofen deutlich länger sauber.
Vermeide außerdem:
- Alufolie auf dem Boden (kann sich einbrennen)
- Fettspritzer beim Braten – lieber Auflaufformen verwenden
- starkes Überlaufen – Backblech immer mit Rand nutzen
Fazit: Backofen reinigen mit Hausmitteln ist einfach, günstig und nachhaltig
Mit Natron, Essig, Zitronensaft oder Salz kannst du deinen Backofen ganz ohne Chemie wieder auf Hochglanz bringen.
Die Anwendung ist unkompliziert, kostengünstig und schont sowohl Umwelt als auch Gesundheit.
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Backofen reinigen mit Hausmitteln – häufige Fragen
Wie bekommt man einen stark verschmutzten Backofen sauber?
Ein stark verschmutzter Backofen lässt sich gut mit einer Paste aus Natron oder Backpulver und Wasser reinigen. Dazu etwa sechs Teelöffel Natron mit etwas Wasser zu einer dickflüssigen Paste verrühren, auf die verschmutzten Stellen auftragen und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag mit einem feuchten Tuch abwischen. Für extra Wirkung kann die Paste leicht mit Essig besprüht werden – die Reaktion löst Fett und Eingebranntes besonders effektiv.
Wie entferne ich hartnäckige Verkrustungen im Backofen?
Bei hartnäckigen Verkrustungen hilft Wärme und Feuchtigkeit: Eine ofenfeste Schale mit Wasser und einem Schuss Essig bei 150 °C in den Ofen stellen und etwa 30–60 Minuten erhitzen. Der entstehende Dampf löst den Schmutz. Nach dem Abkühlen lassen sich die Rückstände mit einem feuchten Schwamm leicht entfernen.
Wie kriegt man Eingebranntes im Backofen weg?
Trage eine Paste aus Natron (oder Backpulver) und Wasser auf die eingebrannten Stellen auf und lasse sie mindestens eine Stunde, besser über Nacht, einwirken. Anschließend mit einem feuchten Schwamm abwischen. Bei besonders starken Verschmutzungen hilft eine Kombination aus Natron und Essig oder die Pyrolyse-Funktion deines Ofens.
Wie kann ich die Backofentür innen reinigen?
Für die Innenseite der Backofentür eignet sich eine Mischung aus Zitronensaft und Natron. Auftragen, kurz einwirken lassen und mit einem Mikrofasertuch abwischen. Wenn sich die Tür auseinandernehmen lässt, kannst du auch die Zwischenräume mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen.
Was ist der beste selbstgemachte Backofenreiniger?
Ein bewährtes Hausmittel ist eine Paste aus Natron, etwas Essig und Wasser. Sie wirkt stark gegen Fett, neutralisiert Gerüche und ist völlig ungiftig. Alternativ kannst du auch Zitronensäure oder Backpulver verwenden – beide sind effektiv und schonend zur Oberfläche.
Wie lange muss Essig und Backpulver einwirken?
Mindestens 30 Minuten, besser einige Stunden oder über Nacht – je nach Verschmutzungsgrad. Danach die Rückstände einfach mit einem feuchten Lappen abwischen. Für schnelleren Effekt kannst du den Ofen leicht vorheizen, bevor du die Mischung einwirkst.
Wie reinigt man das Backblech am besten?
Das Backblech kannst du mit einer Natronpaste oder einer Mischung aus Essig und Zitronensaft reinigen. Trage die Mischung auf, lasse sie 30 Minuten einwirken und spüle dann mit warmem Wasser ab. Bei starken Verkrustungen hilft auch hier ein Ceranfeldschaber – aber vorsichtig, um Kratzer zu vermeiden.
Wie oft sollte man den Backofen reinigen?
Je nach Nutzung alle vier bis sechs Wochen. Wenn du häufig backst oder brätst, kann eine Reinigung alle zwei Wochen sinnvoll sein. Wische nach jedem Gebrauch kurz mit einem feuchten Tuch nach – so beugst du hartnäckigen Verschmutzungen vor.
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