KI Zusammenfassung
Deine Spülmaschine riecht unangenehm, das Geschirr wird nicht mehr richtig sauber oder auf den Gläsern bleiben Kalkflecken zurück? Dann ist es wahrscheinlich Zeit für eine gründliche Reinigung. Denn auch wenn der Geschirrspüler regelmäßig mit heißem Wasser arbeitet, sammeln sich mit der Zeit Fett, Essensreste und Kalk im Inneren an.
Die gute Nachricht: Eine Spülmaschine zu reinigen ist einfacher, als du denkst. Oft reichen warmes Wasser, etwas Spülmittel und wenige Handgriffe aus. Auch manche Hausmittel wie Natron können bei bestimmten Verschmutzungen helfen – allerdings nicht jedes Mittel ist für jedes Gerät geeignet.
Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du Sieb, Sprüharme, Pumpe und Innenraum deiner Spülmaschine reinigst, welche Hausmittel sinnvoll sind und wie du neuen Ablagerungen vorbeugst.

Wie oft sollte man die Spülmaschine reinigen?
Wie häufig du deinen Geschirrspüler reinigen solltest, hängt davon ab, wie oft du ihn benutzt und wie stark er verschmutzt ist.
Als Orientierung kannst du dich an folgenden Intervallen orientieren:
| Bestandteil | Empfohlene Reinigung |
|---|---|
| Sieb und Filter | Alle 1–2 Wochen kontrollieren und bei Bedarf reinigen |
| Sprüharme | Alle 3–6 Monate überprüfen, bei Verstopfung sofort reinigen |
| Türdichtungen und Innenraum | Etwa einmal im Monat |
| Maschinenpflegeprogramm | Je nach Herstellerangabe, häufig alle 1–2 Monate |
| Entkalkung | Bei sichtbaren Ablagerungen und entsprechend der Wasserhärte |
Wenn du deine Spülmaschine täglich nutzt, solltest du vor allem das Sieb häufiger kontrollieren. Hier sammeln sich Essensreste, die mit der Zeit unangenehme Gerüche verursachen können.
Spülmaschine reinigen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Für eine gründliche Reinigung brauchst du kein kompliziertes Zubehör. Ein weiches Tuch, eine kleine Bürste, warmes Wasser und etwas Spülmittel reichen für viele Bereiche bereits aus.
1. Spülmaschinensieb herausnehmen und reinigen
Das Sieb befindet sich am Boden deiner Spülmaschine. Es fängt grobe Essensreste auf und verhindert, dass diese in die Pumpe gelangen.
So gehst du vor:
- Entferne den unteren Geschirrkorb.
- Drehe das Sieb entsprechend der Bedienungsanleitung heraus.
- Entferne größere Essensreste.
- Spüle das Sieb unter warmem, fließendem Wasser ab.
- Reinige hartnäckige Ablagerungen mit etwas Spülmittel und einer weichen Bürste.
- Setze das Sieb wieder ein und verriegele es sorgfältig.
Tipp: Achte darauf, dass das Sieb nach der Reinigung richtig sitzt. Ein falsch eingesetzter Filter kann dazu führen, dass Schmutzpartikel in die Pumpe gelangen.
2. Sprüharme reinigen und verstopfte Düsen befreien
Wenn das Geschirr trotz Spülgang schmutzig bleibt, können verstopfte Sprüharme dahinterstecken. Durch die kleinen Düsen wird Wasser im gesamten Innenraum verteilt. Kalk und Essensreste können diese Öffnungen blockieren.
So reinigst du die Sprüharme:
- Entferne die Sprüharme entsprechend der Herstelleranleitung.
- Spüle sie unter fließendem Wasser gründlich durch.
- Löse sichtbare Verstopfungen vorsichtig mit einem Zahnstocher.
- Prüfe, ob Wasser durch die Öffnungen fließen kann.
- Befestige die Sprüharme wieder und kontrolliere, ob sie sich frei drehen.
Verzichte möglichst auf spitze Metallgegenstände, da diese die feinen Düsen beschädigen können.

3. Pumpe der Spülmaschine kontrollieren
Wenn Wasser am Boden der Maschine stehen bleibt oder der Geschirrspüler nicht mehr richtig abpumpt, kann ein Fremdkörper im Pumpenbereich die Ursache sein.
Bei vielen Modellen befindet sich der Zugang zur Ablaufpumpe unter dem Sieb.
Wichtig: Schalte das Gerät vor einer manuellen Kontrolle aus und trenne es von der Stromversorgung. Öffne die Pumpenabdeckung nur, wenn die Bedienungsanleitung deines Modells dies ausdrücklich vorsieht.
Kontrolliere den zugänglichen Bereich vorsichtig auf Fremdkörper wie Glassplitter, Kerne oder kleine Speisereste. Trage dabei geeignete Handschuhe.
Lässt sich die Pumpe nicht problemlos erreichen oder bleibt das Wasser weiterhin stehen, solltest du einen Fachbetrieb kontaktieren.
4. Innenraum und Türdichtungen säubern
Auch wenn die Innenwände deiner Spülmaschine sauber aussehen, können sich an den Rändern, Türdichtungen und in den Ecken Fett und Schmutz ansammeln.
So gehst du vor:
- Innenwände: Mit einem weichen, feuchten Tuch abwischen.
- Türdichtungen: Mit warmem Wasser und etwas mildem Spülmittel reinigen.
- Türkanten: Schmutz und Ablagerungen mit einer weichen Bürste entfernen.
- Besteckkorb: Herausnehmen und unter warmem Wasser säubern.
Trockne die Dichtungen anschließend mit einem sauberen Tuch ab.
Vermeide aggressive Reiniger, harte Schwämme oder unverdünnte Säuren auf empfindlichen Materialien.
5. Spülmaschine im Leerlauf reinigen
Nach der manuellen Reinigung kannst du einen leeren Spülgang starten, um verbleibende Fett- und Schmutzablagerungen zu entfernen.
So funktioniert es:
- Entferne sämtliches Geschirr aus der Maschine.
- Kontrolliere, ob das Sieb sauber und richtig eingesetzt ist.
- Gib bei Bedarf einen für dein Gerät geeigneten Maschinenreiniger gemäß Packungsanleitung hinzu.
- Starte das Maschinenpflegeprogramm. Falls dein Gerät keines besitzt, richte dich nach den Pflegehinweisen des Herstellers.
Viele Hersteller empfehlen für die intensive Maschinenpflege einen speziellen Reiniger und ein Programm mit hoher Temperatur.
Gut zu wissen: Ein heißer Spülgang mit einem geeigneten Reiniger kann Fettablagerungen lösen. Kalk wird dagegen nicht automatisch durch heißes Wasser entfernt – dafür kann je nach Gerät eine separate Entkalkung notwendig sein.

Welche Hausmittel eignen sich zum Spülmaschine reinigen?
Nicht jede Verschmutzung benötigt einen Spezialreiniger. Einige Hausmittel können bei der manuellen Reinigung helfen. Trotzdem solltest du darauf achten, welche Produkte dein Gerätehersteller erlaubt.
Hier findest du die wichtigsten Mittel im Überblick:
| Hausmittel | Wofür geeignet? | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Natron | Leichte Gerüche und oberflächliche Verschmutzungen | Nur bei geeigneten Oberflächen und Herstellerfreigabe |
| Zitronensäure | Kalkablagerungen | Nur für freigegebene Anwendungen und Materialien |
| Essig | Kalk auf manchen säurebeständigen Oberflächen | Nicht pauschal für den Geschirrspüler empfohlen |
| Soda | Fettige Ablagerungen auf geeigneten, separat gereinigten Teilen | Stark alkalisch, nicht ohne Freigabe in der Maschine verwenden |
| Backpulver | Leichte Verschmutzungen | Kein notwendiger Ersatz für Maschinenreiniger |
Spülmaschine mit Natron reinigen
Natron ist ein bekanntes Hausmittel, das unangenehme Gerüche neutralisieren und bei leichten Verschmutzungen helfen kann.
Für eine schonende manuelle Reinigung kannst du bei geeigneten Oberflächen eine kleine Menge Natron mit Wasser zu einer Paste verrühren. Trage sie auf die betroffene Stelle auf, wische vorsichtig darüber und entferne anschließend alle Rückstände gründlich.
Wichtig: Natron sollte nicht grundsätzlich als Ersatz für Spülmittel oder Maschinenreiniger verwendet werden. Beachte die Pflegehinweise deines Geräts, bevor du es im Innenraum oder während eines Spülprogramms einsetzt.

Spülmaschine mit Zitronensäure entkalken
Zitronensäure kann Kalkablagerungen lösen. Sie ist deshalb ein beliebtes Hausmittel zur Entkalkung.
Allerdings bedeutet das nicht, dass du sie bedenkenlos in jeden Geschirrspüler geben kannst. Konzentration, Temperatur und Materialverträglichkeit spielen eine wichtige Rolle.
Am sichersten ist ein Entkalker, den der Hersteller für dein Gerät empfiehlt. Manche speziellen Maschinenentkalker enthalten selbst Zitronensäure, sind jedoch auf die jeweilige Anwendung abgestimmt.
Kann man die Spülmaschine mit Essig reinigen?
Essig wird häufig als Hausmittel gegen Kalk empfohlen. Für eine komplette Maschinenreinigung ist er jedoch nicht immer geeignet.
Vor allem bei häufiger Anwendung oder hoher Konzentration können empfindliche Materialien angegriffen werden. Einige Gerätehersteller raten deshalb ausdrücklich davon ab, Essig im Geschirrspüler zu verwenden.
Für die regelmäßige Reinigung solltest du lieber auf warmes Wasser, mildes Spülmittel und geeignete Maschinenpflegeprodukte setzen.
Spülmaschine mit Soda oder Backpulver reinigen
Soda wirkt stärker alkalisch als Natron und kann Fett lösen. Es ist aber nicht automatisch für die Materialien und Bauteile deiner Spülmaschine geeignet.
Backpulver enthält neben Natron weitere Bestandteile und bietet gegenüber Natron keinen besonderen Vorteil bei der Maschinenpflege.
Für den Innenraum und die Reinigung im Leerlauf würde ich deshalb keines der beiden Mittel ohne entsprechende Herstellerfreigabe empfehlen.
⚠️ Achtung: Mische Natron oder Soda nicht mit Zitronensäure, um eine angeblich besonders starke Reinigungswirkung zu erzielen. Die Stoffe reagieren miteinander und neutralisieren sich teilweise. Verwende außerdem niemals verschiedene Reinigungsprodukte gleichzeitig, wenn ihre Verträglichkeit nicht ausdrücklich bestätigt ist.
Spülmaschine reinigen: Welche Methode hilft bei welchem Problem?
Je nach Verschmutzung kann eine andere Vorgehensweise sinnvoll sein.
| Problem | Mögliche Ursache | Was hilft? |
|---|---|---|
| Spülmaschine riecht muffig | Essensreste im Sieb oder Fettablagerungen | Sieb und Innenraum reinigen |
| Geschirr bleibt schmutzig | Verstopfte Sprüharme oder überladene Maschine | Düsen kontrollieren, Geschirr richtig einräumen |
| Weiße Kalkflecken | Hartes Wasser oder falsche Enthärtereinstellung | Wasserhärte prüfen, Salzsystem kontrollieren |
| Wasser bleibt stehen | Verstopftes Sieb, Ablauf oder Pumpenproblem | Sieb und zugänglichen Pumpenbereich prüfen |
| Fettiger Innenraum | Häufige Programme mit niedriger Temperatur | Geeignetes Maschinenpflegeprogramm durchführen |
| Schmutz an der Türdichtung | Feuchtigkeit und Ablagerungen | Dichtung mit mildem Spülmittel reinigen |
Wenn deine Spülmaschine trotz Reinigung stinkt, können auch andere Ursachen dahinterstecken. In unserem separaten Ratgeber erfährst du, wie du hartnäckige Gerüche erkennst und beseitigst.
Was tun, wenn die Spülmaschine nicht mehr richtig sauber wird?
Manchmal liegt ein schlechtes Spülergebnis nicht an einer verschmutzten Maschine, sondern an der täglichen Nutzung.
Überprüfe deshalb auch folgende Punkte:
- Geschirr richtig einräumen: Große Töpfe oder Teller dürfen die Sprüharme nicht blockieren.
- Sieb regelmäßig kontrollieren: Entferne Essensreste, bevor sie sich festsetzen.
- Wasserhärte einstellen: Die Enthärtungsanlage sollte zur Wasserhärte an deinem Wohnort passen.
- Regeneriersalz nachfüllen: Falls dein Gerät es benötigt, achte auf die entsprechende Anzeige.
- Geeignetes Spülprogramm wählen: Stark fettiges Geschirr benötigt unter Umständen höhere Temperaturen.
- Reinigungsmittel richtig dosieren: Verwende geeignete Spülmaschinentabs oder Pulver gemäß Herstellerangabe.
Bleibt das Geschirr trotz dieser Maßnahmen schmutzig, kann ein technisches Problem vorliegen.
5 Tipps, damit deine Spülmaschine länger sauber bleibt
Mit ein paar einfachen Gewohnheiten kannst du Ablagerungen und unangenehmen Gerüchen vorbeugen.
Maschinenpflege nicht vergessen: Nutze in den empfohlenen Abständen das Pflegeprogramm deines Geräts.
Grobe Essensreste entfernen: Streife größere Rückstände vom Geschirr ab, bevor du es einräumst.
Sieb regelmäßig ausspülen: So verhinderst du, dass sich Essensreste über längere Zeit ansammeln.
Maschine nicht überladen: Nur wenn die Sprüharme frei drehen können, erreicht das Wasser alle Geschirrteile.
Tür nach dem Spülen einen Spalt offen lassen: So kann Restfeuchtigkeit entweichen, sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt.
Fazit: Eine saubere Spülmaschine braucht regelmäßige Pflege
Du musst nicht viel Zeit investieren, um deine Spülmaschine sauber zu halten. Schon das regelmäßige Ausspülen des Siebs, die Kontrolle der Sprüharme und das Abwischen der Türdichtungen machen einen Unterschied.
Hausmittel können bei einzelnen Verschmutzungen helfen. Für eine gründliche Maschinenpflege solltest du jedoch immer berücksichtigen, welche Reinigungsmittel dein Hersteller empfiehlt.
Mit der richtigen Routine bleiben Geschirrspüler und Geschirr länger sauber – und unangenehme Gerüche haben weniger Chancen.
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Jetzt Reinigung buchenHäufige Fragen zur Reinigung der Spülmaschine
Wie reinigt man eine Spülmaschine am besten?
Am besten reinigst du zuerst das Sieb, die Sprüharme und die Türdichtungen von Hand. Wische anschließend den Innenraum aus und starte bei Bedarf das vom Hersteller empfohlene Maschinenpflegeprogramm ohne Geschirr.
Kann man eine Spülmaschine mit Hausmitteln reinigen?
Ja, für bestimmte oberflächliche Verschmutzungen können Hausmittel helfen. Warmes Wasser und mildes Spülmittel reichen für viele Bauteile bereits aus. Natron kann bei Gerüchen helfen, während Zitronensäure Kalk lösen kann. Ob solche Mittel im Inneren der Maschine verwendet werden dürfen, hängt von den Herstellerangaben ab.
Sollte man Natron und Essig zusammen in die Spülmaschine geben?
Nein, das ist nicht empfehlenswert. Natron und Essig reagieren miteinander und neutralisieren sich teilweise. Außerdem ist Essig nicht für jeden Geschirrspüler geeignet.
Bei wie viel Grad sollte man die Spülmaschine reinigen?
Viele Maschinenpflegeprogramme arbeiten mit höheren Temperaturen, häufig etwa 60 bis 70 °C. Entscheidend ist jedoch das Programm, das der Hersteller für dein Gerät empfiehlt.
Warum riecht meine Spülmaschine trotz Reinigung?
Wenn die Spülmaschine trotz Reinigung unangenehm riecht, können noch Essensreste im Sieb, im Ablaufbereich oder an schwer zugänglichen Stellen vorhanden sein. Auch stehendes Wasser kann Gerüche verursachen. Prüfe zunächst die zugänglichen Bauteile und den Wasserablauf.
Muss man die Spülmaschine regelmäßig entkalken?
Nicht zwangsläufig. Wie häufig eine Entkalkung notwendig ist, hängt unter anderem von der Wasserhärte, der Einstellung der Enthärtungsanlage und den Herstellerangaben ab. Bei sichtbaren Kalkablagerungen kann eine Entkalkung mit einem geeigneten Produkt sinnvoll sein.




